Wissenschaftspreis

Zukunft der Arbeitswelt

Die Volksbank Weinheim Stiftung und das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim fördern mit dem Wissenschaftspreis "Zukunft der Arbeitswelt" den wissenschaftlichen Nachwuchs der Metropolregion Rhein-Neckar. Die beste Dissertation und die beste studentische Masterarbeit werden neben Preisgeldern mit der Möglichkeit zu einem Forschungsaufenthalt am ZEW prämiert. Ausschlaggebend für die Prämierung sind unter anderem die fachliche Exzellenz, die praktische Relevanz, ein starker empirischer Schwerpunkt, ein hoher Nutzwert durch eine innovative Problemlösung und die Originalität des eingereichten Themas.

Der Einsendeschluss für die Dissertationen und studentischen Masterarbeiten ist verlängert bis 31. Dezember 2022. Einreichungen sind als PDF-Datei zu senden an: info@volksbank-weinheim-stiftung.de

Die Einreichungskriterien und weitere Informationen lesen Sie im Flyer zum 10. Wissenschaftspreis.

10. Wissenschaftspreis

10. Wissenschaftspreis "Zukunft der Arbeitswelt"

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses lobt die Volksbank Weinheim Stiftung in Zusammenarbeit mit dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zwei Wissenschaftspreise „Zukunft der Arbeitswelt“ aus. Einen für die beste Dissertation, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 €, und einen weiteren in Höhe von 2.000 € für die beste studentische Masterarbeit. Beide Preise sind mit der Möglichkeit zu einem Forschungsaufenthalt am ZEW verbunden.

9. Wissenschaftspreis

9. Wissenschaftspreis "Zukunft der Arbeitswelt"

Die Volksbank Weinheim Stiftung und das ZEW Mannheim haben den Wissenschaftspreis „Zukunft der Arbeitswelt“ 2021 an Dr. Jan Kinne vergeben. Die Arbeit von Kinne zeigt auf, dass durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), themengesteuert Unternehmenswebseiten hochfrequent und vollautomatisiert online ausgewertet werden können. Derzeit werden solche Recherchen überwiegend durch Spezialunternehmen manuell, sprich durch Menschen gemacht. Seine Anwendungsbeispiele sind dabei die Innovationstätigkeit der Unternehmen und die Betroffenheit der Unternehmen von der Corona-Pandemie.

Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse hat Kinne bereits in die Praxis übertragen und zusammen mit seinem Geschäftspartner und Koautor Dr. David Lenz das Start-Up istari.ai gegründet. ZEW-Ökonom Kinne fasst die bisherigen Erfahrungen zusammen: „Es ist wahnsinnig spannend, im Start-Up den Forschungsansatz praktisch weiterzuentwickeln und als innovatives Produkt auf den Markt zu bringen. Die erste Resonanz ist sehr positiv und stimmt uns zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren weiter durchstarten können.“

Jury-Mitglied und ZEW-Geschäftsführer Prof. Thomas Kohl sagte anlässlich der Auswahl von Kinne: „Besonders lobenswert ist, dass Jan Kinne auf Basis seiner Arbeit eine erfolgreiche Ausgründung vorgenommen hat. Einmal mehr zeigt das den innovativen und praxisrelevanten Charakter der Forschung am ZEW.

Carsten Müller, Sprecher des Vorstands der Volksbank Kurpfalz eG und ebenfalls Mitglied der Jury, unterstreicht: „Der Wissenschaftspreis und die Kooperation mit dem ZEW ermöglichen uns den Transfer wissenschaftlicher Arbeit und Forschung in die Praxis. Die Arbeit von Dr. Kinne zeigt dies im Besonderen in dem auch für uns immer wichtiger werdenden Bereich der Künstlichen Intelligenz.“

Insgesamt hob die Jury aus Vertretern der Volksbank Weinheim Stiftung und des ZEW Mannheim hervor, dass Kinne durch die Nutzung von KI die Aktualität statistisch belastbarer Informationen deutlich beschleunigen und detaillieren kann. So konnte Kinne deutliche, regionale Unterschiede in der Belastung der Unternehmen durch die Corona-Pandemie im April, Mai und Juni 2020 aufzeigen.

Mit dem Wissenschaftspreis zeichnen die Volksbank Weinheim Stiftung und das ZEW Mannheim jedes Jahr hervorragende Dissertationen und Masterarbeiten auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften aus. Der Preis wurde in diesem Jahr bereits zum neunten Mal vergeben.

Die Auswahl der zahlreichen Einreichungen erfolgt durch eine Jury, der folgende Personen angehören: Von Seiten der Volksbank Weinheim Stiftung, Carsten Müller (Vorsitzender des Vorstandes), Klaus Steckmann (Mitglied des Vorstandes) und Prof. Dr. Rolf-Jürgen Ahlers (Honorarprofessor an der Technischen Universität, Darmstadt) sowie von Seiten des ZEW Prof. Achim Wambach, PhD, (ZEW-Präsident), Prof. Thomas Kohl (Kaufmännischer Direktor ZEW, Gastprofessor an der University of International Business and Economics (UIBE) in Peking, China, sowie der Shandong University of Finance and Economics (SDUFE) in Jinan, China), Prof. Dr. Irene Bertschek (Leiterin des Forschungsbereichs Digitale Ökonomie und Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation - EFI), PD Dr. Friedhelm Pfeiffer (Kommissarischer Leiter des Forschungsbereichs Arbeitsmärkte und Personalmanagement) und Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Franz (bis Februar 2013 Präsident des ZEW und Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung).

Quelle: https://www.zew.de/presse/pressearchiv/volksbank-weinheim-stiftung-und-zew-vergeben-wissenschaftspreis-an-dr-jan-kinne

8. Wissenschaftspreis

8. Wissenschaftspreis "Zukunft der Arbeitswelt" verliehen

Die Volksbank Weinheim Stiftung und das ZEW Mannheim haben am Mittwoch, 9. Juni 2021, in einer internen Feierstunde die Sieger des Wissenschaftspreises "Zukunft der Arbeitswelt" ausgezeichnet.


In diesem Jahr ging die Auszeichnung für die beste Dissertation an Dr. Martin Lange. Den Preis für die beste wirtschaftswissenschaftliche Masterarbeit erhielt Ralf Landeck.


Carsten Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Kurpfalz eG und Vorstandsvorsitzender der Volksbank Weinheim Stiftung, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Preises und das damit verbundene Engage-ment der beiden Stiftungen der Volksbank Kurpfalz für die Region. Thomas Kohl, Geschäftsführer des ZEW, verwies auf die exzellente Forschung aus unserer Metropolregion, die im Rahmen des Wissenschafts-preises weitere Aufmerksamkeit erhält, sowie auf den beachtenswerten Werdegang vergangener Preisträger.


Prof. Dr. Dr. Wolfgang Franz, ehemaliger Präsident des ZEW und bis 2013 Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der ge-samtwirtschaftlichen Entwicklung, ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, die Laudatio persönlich zu halten.


Da die Preisverleihung, bedingt durch die derzeitige Corona-Pandemie, im kleinsten Rahmen stattfinden musste, wurde sie für alle Interessierten aufgezeichnet und ist ab sofort auf dem Youtube-Kanal der Volksbank Kurpfalz (volksbank-kurpfalz.de/youtube) zu sehen.
"Wir freuen uns, wenn wir den aktuell ausgeschriebenen neunten Wissenschaftspreis im Rahmen unseres Neujahrsempfangs 2022 wieder in einem angemessenen Rahmen verleihen können", betont Carsten Müller zum Abschluss.

7. Wissenschaftspreis

Volksbank Weinheim Stiftung und ZEW vergeben den 7. Wissenschaftspreis „Zukunft der Arbeitswelt“

Die Volksbank Weinheim Stiftung und das ZEW Mannheim haben zum siebten Mal den Wissenschaftspreis „Zukunft der Arbeitswelt“ vergeben. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung für die beste Dissertation wurde an Dr. Steffen Viete vergeben. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis für die beste wirtschaftswissenschaftliche Masterarbeit erhielt Katia Gallegos Torres. Die Ehrung erfolgte am 22. Januar 2020 beim traditionellen Neujahrsempfang der Volksbank Weinheim.

Dr. Steffen Viete setzte sich mit der Frage auseinander, was der digitale Wandel für die Produktivität von Unternehmen einserseits und für die Arbeiswelt und die Chance der Beschäftigten andererseits bedeutet. Viete untersuchte, inwieweit die Entwicklung in der digitalen Technologie Unternehmen zu mehr Flexibilität und Autonomie mit Blick auf ihr Personal veranlassen. 

Katia Gallegos Torres untersuchte in ihrer Masterarbeit, welchen Einfluss der Flüchtlingsstrom im Jahr 2015 auf den Erfolg populistischer Parteien bei Landtagswahlen in Deutschland und auf die Einstellung der Bürger hatte.

6. Wissenschaftspreis

Volksbank Weinheim Stiftung und ZEW vergeben den 6. Wissenschaftspreis „Zukunft der Arbeitswelt“

Der 6. Wissenschaftspreises "Zukunft de Arbeitswelt" wurden am 16. Januar im Rahmen des Neujahrsempfangs der Volksbank Weinheim eG vergeben. Für ihre herausragenden studentischen Leistungen wurden Frau Dr. Laura Pohlan und Frau Viktoria Medvedenko ausgezeichnet.

In ihrer Dissertation mit dem Titel "Essays on Unemployment, Job Search Behavior and Policy Interventions" analysiert Frau Dr. Laura Pohlan, durch welche Kanäle Arbeitslosigkeit zu sozialem Ausschluss führen kann sowie die Frage, wie politische Interventionen und das Internet das Suchverhalten und die Widerbeschäftigung von Arbeitslosen beeinflussen. Frau Dr. Laura Pohlan leistet mit Ihrer Arbeit besonders praxisrelevante und wertvolle Forschungsbeiträge zum Verständnis von Arbeitslosigkeit und einer modernen Arbeitsmarktpolitik.

Frau Viktoria Medvedenko untersucht in ihrer Masterarbeit mit dem Titel "Entwicklung von Sprachassistenten als intelligente Mensch-Maschine-Schnittstelle im Business-Kontext - ein Prototyp und seine Usability", wie generische Anwendungen mit Sprachassistentnzsystemen für Angestellte entwickelt werden, wie sich diese Systeme in der heutigen Umgebung realisieren lassen und wie dadurch einen Zuwachs an Usability beim Endnutzer entsteht.

5. Wissenschaftspreis

Volksbank Weinheim Stiftung und ZEW vergeben den 5. Wissenschaftspreis „Zukunft der Arbeitswelt“

Die Volksbank Weinheim Stiftung hat gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische
Wirtschaftsforschung (ZEW) zum fünften Mal den Wissenschaftspreis „Zukunft der Arbeitswelt“ vergeben. Die Preisverleihung fand am 10. Januar 2018 im Rahmen des Neujahrsempfangs der Volksbank Weinheim eG statt.

Mit dem Wissenschaftspreis für herausragende studentische Leistungen wurden die Dissertationen von Dr. Katja Dlouhy und Dr. André Nolte (beide Universität Mannheim) ausgezeichnet.

Frau Dr. Katja Dlouhy fand in Ihrer Arbeit "New Perspectives on Career Development and the Emergence of Career Patterns" heraus, dass Entscheidungen zu Beginn einer Karriere durchaus sehr langfristige Folgen haben können und entwickelte daraus eine Methode, mit der Unternehmen prognostizieren können, welche Mitarbeiter das Unternehmen aus eigenem Antrieb verlassen werden.

Herr Dr. André Nolte wiederum beschäftigte sich in seiner Arbeit "Empirical Essays on Labor Economics and Digitation" unter anderem mit den Auswirkungen des Internets auf das Suchverhalten von Arbeitslosen und fand Belege dafür, dass die Digitalisierung eine schnellere Vermittlung in einen neuen Job fördert.